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Traditionelle Teezubereitung

In 11 Schritten zum perfekten Tee

In China, dem Ursprungsland des Tee, wird Tee traditionell im sogenannten Gong-Fu-Stil zubereitet. Das Chinesische „gōng fū chá“ bedeutet dabei so viel wie „Tee mit besonderer Sorgfalt“. Wir zeigen, was man für diese Art der Zubereitung alles braucht – und liefern ein paar Tipps & Tricks fürs erste Ausprobieren zuhause.

Vorbereitung

Auswahl des Tees

Vor dem Genuss steht zunächst die Auswahl des richtigen Tees: Welche Sorte soll es sein? Weißtee, Grüntee, Schwarztee – oder doch lieber ein Oolong? Ganzer Blatt-Tee stellt dabei die höchste Qualitätsstufe von losem Tee dar und macht das Teetrinken zu einem völlig neuen Erlebnis voller ungekannter Geschmackswelten.

Wasser filtern

Nur auf weichem, kalkarmen Wasser können sich die Geschmacksnuancen feiner Teesorten ideal entfalten. Am besten geeignet ist ein gutes Quellwasser. Für den gehobenen Teegenuss im Alltag empfiehlt sich der Einsatz eines Wasserfilters. Da der Härtegrad des Leitungswassers regional schwankt, sollte sich die Filterkartusche entsprechend anpassen lassen. Auf Reisen ist der Kauf von stillem Flaschenwasser mit entsprechenden Werten eine Alternative.

Benötigte Utensilien

Für die Zubereitung von Hand im traditionellen Gong-Fu-Stil – was übersetzt so viel bedeutet wie “Tee mit besonderer Sorgfalt” – benötigt man zunächst eine kleine Teekanne sowie ein weiteres Servierkännchen, den sogenannten Pitcher. Ein separates Feinsieb ist hilfreich um Blattstücke aus dem Tee herauszufiltern, die gelegentlich durch das etwas gröbere Sieb des Teekännchens hindurchrutschen (Tipp für Zuhause: zur Not tut es auch ein Mehl- oder Puderzuckersieb). Wichtig für die richtige Temperatur und die passende Ziehzeit des Tees sind ein Thermometer sowie ein Zeitmesser.

Zubereitung

Dosierung der Teeblätter

Die perfekte Dosierung hängt von vielen Faktoren ab: verwendete Teesorte, geplante Temperatur und Ziehzeit – und natürlich vom persönlichen Geschmack. Je nach Sorte und gewünschter Stärke des Tees empfehlen sich grob gesagt ca. 3 bis 5 Gramm Teeblätter pro 250 ml. Die perfekte Dosierung zu finden erfordert oft mehrfaches Ausprobieren – wer es ganz genau nimmt, benutzt am besten eine Waage.

Temperatur

Wie die Dosierung ist auch die passende Wassertemperatur abhängig von verwendeter Teesorte, Ziehzeit und persönlichem Geschmack. Zur Orientierung kann folgende grobe Einteilung dienen: Grüntee sollte je nach Herkunft maximal bis 60 oder 70 °C aufgegossen werden. Weißtee entwickelt auch auf höheren Temperaturen nur wenig Bitterkeit und verträgt zwischen 75 und 85 °C. Oolong wird bei etwa 85 bis 90 °C aufgegossen. Schwarztee verträgt die höchsten Temperaturen: deutlich über 90 °C sind hier für die meisten Sorten die richtige Wahl.

Aufwecken der Teeblätter

Um die Teeblätter ideal auf die Zubereitung vorzubereiten, empfiehlt es sich bei einigen Tees, sie „aufzuwecken“. Dazu werden die Teeblätter vor dem eigentlichen Aufgießen kurz mit Wasser benetzt und sofort wieder abgegossen. Nun sind sie ideal darauf vorbereitet, ihren feinen Geschmack bereits ab dem 1. Aufguss voll zur Geltung zu bringen.

Aufgießen des Tees

Zur Zubereitung füllt man die losen Teeblätter in das bereitstehende Teekännchen und übergießt sie mit heißem Wasser, das wahlweise zuvor in der Servierkanne auf die gewünschte Temperatur abgekühlt ist. Wichtig ist hierbei, dass die Teeblätter in der Kanne frei schwimmen, damit sie sich optimal entfalten und ihre Aromen an das Wasser abgeben können. Nach Ende der Ziehzeit gießt man den Tee aus der Teekanne in die Servierkanne ab, um den fertigen Tee von den Blättern zu trennen.

Die richtige Ziehzeit

Je nach Teesorte und verwendeter Wassertemperatur schwanken die Zubereitungszeiten zwischen wenigen Sekunden und mehreren Minuten. Die passende Ziehdauer weder zu unter- noch zu überschreiten ist eine Kunst für sich, die bei feinen Tees mehrfaches Ausprobieren erfordert. 90 bis 120 Sekunden sind bei den meisten Teesorten eine gute Ausgangsbasis zum Herantasten an die perfekte Ziehzeit.

Tee abgießen

Nach Ende der Ziehzeit sollte der Tee unmittelbar von den Blättern getrennt werden um ein Bitterwerden des Tees zu verhindern. Ideal eignet sich dazu eine zweite Kanne, in die man den Tee, optional durch ein feines Teesieb, hineingießt.

Mehrfaches Aufgießen

Losen Blatt-Tee kann man mehrfach aufgießen. Das bedeutet, dass die Blätter nach der ersten Zubereitung erneut mit heißem Wasser übergossen und ziehen gelassen werden. Echte Tees ergeben im Regelfall 2-3 Aufgüsse. Insbesondere bei Oolong und Pu-Erh-Tee sind oft auch weit mehr möglich. Meist sind der 2. und 3. Aufguss geschmacklich am ausgewogensten. Der 1. Aufguss duftet oft stark, ist aber geschmacklich noch sehr mild. Das Aufwecken der Teeblätter vor der eigentlich Zubereitung des 1. Aufgusses macht diesen geschmacklich etwas intensiver.

Fertig zum Servieren

Echte Teefans benutzen gerne kleine Tässchen, in denen die geschmacklichen Nuancen des Tees voll zur Geltung kommen – vergleichbar mit dem Genuss von unterschiedlicher Weinsorten aus speziell geeigneten Gläsern.

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