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LOSER TEE IN BIO-QUALITÄT

Unser gesamtes Teesortiment stammt aus kontrolliert-biologischem Anbau.

100% NATÜRLICHKEIT

Wir verwenden keinerlei künstliche Aromen, sondern arbeiten mit rein natürlichen Zutaten.

DIREKT AUS DEM URSPRUNG

In Zusammenarbeit mit Partnern mit jahrelanger Erfahrung beziehen wir unsere Tees direkt aus dem Ursprung.

Unsere Tees

Loser Tee von Temial

Biotee ist frei von künstlichen Pestiziden und auschließlich mit organischen Düngemitteln angebaut.

Bezeichnungen wie „biologisch“ oder „bio“ sind gesetzlich geschützt. Wer bio-zertifizierte Produkte herstellt oder verkauft, wird regelmäßig durch zuständige Zertifizierungsstellen kontrolliert. Beim Anbau von Bio-Tee dürfen keine künstlichen Pflanzenschutzmittel (Pestizide) verwendet werden. Außerdem darf kein Kunstdünger verwendet werden, sondern ausschließlich natürliche Dünger – z.B. nährstoffhaltige Nebenprodukte aus biologischer Tierhaltung oder Pflanzenanbau. Für Temial-Tee werden ausschließlich lose Teeblätter in Bioqualität verwendet, die mit rein natürlichen Zutaten aromatisiert oder veredelt werden.

Loser Tee gibt seinen feinen Geschmack und seine natürlichen Aromen über mehrere Aufgüsse hinweg frei.

Im Gegensatz zu kleinteilig verarbeitetem Beuteltee, sind bei losem Blatt-Tee die ganzen Teeblätter erkennbar. Während sich bei dem in Teebeuteln oft verwendeten, feingeschnittenen Tee (sogenannter Dust oder Fannings) alle Geschmacks- und Aromastoffe gleichzeitig lösen, und der Tee dadurch schnell zu kräftig oder sogar bitter schmeckt, entfalten sich bei losem Tee die Blätter nach und nach und geben ihren feinen Geschmack und ihre natürlichen Aromen über mehrere Aufgüsse hinweg in einem ausgewogenen Verhältnis frei. Für Temial-Tee werden ausschließlich lose Teeblätter in Bioqualität verwendet, die mit rein natürlichen Zutaten aromatisiert oder veredelt werden.

Natürlich aromatisierter Tee wird ausschließlich mit ätherischen Ölen, Fruchtextrakten oder Gewürzen veredelt.

Aromen im engeren Sinne sind zunächst einmal die natürlich in Pflanzen vorkommende Stoffe, die von der menschlichen Nase durch Riechen identifiziert werden. Jeder Tee hat also bereits von Natur aus ein natürliches Aroma – z.B. den grasigen Charakter von japanischem Grüntee oder die typischen Fermentations-Noten Pu-Erh. Im weiteren Sinne bezeichnet man als Aroma auch natürliche oder künstliche Stoffe, die dem Tee zugefügt werden um seinen Geschmack zu beeinflussen. Natürliche Aromatisierung bedeutet, dass dem Tee ausschließlich natürliche Aromen, wie z.B. ätherische Öle, Fruchtextrakte oder Gewürze zugesetzt werden – also keine künstlichen Stoffe, die lediglich an den Geschmack einer bestimmten Frucht erinnern. Für Temial-Tee werden ausschließlich lose Teeblätter in Bioqualität verwendet, die mit rein natürlichen Zutaten aromatisiert oder veredelt werden.

Echter Tee von der chinesischen Teepflanze (Camellia sinensis)

Echter Tee stammt von der chinesischen Teepflanze, deren botanischer Name Camellia sinensis lautet. Der Unterschied zwischen den einzelnen Kategorien ergibt sich allein durch die Verarbeitung. So zum Beispiel wird Grüntee vor dem Rollen der Blätter kurz erhitzt, um eine Oxidation der Inhaltsstoffe zum Schwarztee zu verhindern. Die folgenden Teesorten werden von der Camellia sinensis geerntet:

  • Weißtee
  • Grüntee
  • Gelbtee
  • Oolong
  • Schwarztee
  • Pu-Erh

Teezubereitung und Aufbewahrung

Bitterer Tee – eine Frage der Teezubereitung

Wer zum ersten Mal Grüntee probiert, macht oft die Erfahrung, dass dieser bitter schmeckt. Dies hat aber weniger mit dem Grüntee an sich zu tun, sondern mit Fehlern, die bei der Zubereitung geschehen. Bei der Zubereitung von losem Tee gilt es darauf zu achten, den Tee nicht zu heiß aufzugießen und nicht zu lange ziehen zu lassen. Viele feine Teesorten reagieren empfindlich auf hohe Wassertemperaturen. Denn mit steigender Temperatur lösen sich die im Teeblatt enthaltenen Bitterstoffe verstärkt in den Aufguss – der Tee schmeckt bitter. Insbesondere Grüntee, aber auch feiner Weißtee oder besonders wertvoller Schwarztee auf reinen Blattknospen, sollte daher immer mit zum entsprechenden Tee passenden Temperaturen zubereitet werden.

Die richtige Aufbewahrung – entscheidend für dauerhaft frischen Tee

Feiner loser Tee, insbesondere frischer Grüntee, reagiert sehr empfindlich auf Licht und Sauerstoff. Daher sollte Tee immer trocken sowie vor Luft und Licht geschützt aufbewahrt werden. Bei richtiger Lagerung ist bei losem Tee dann eine hohe Qualität und der volle Genuss mindestens für die Dauer des Haltbarkeitsdatums gewährleistet.

Eine der wichtigsten Zutaten für guten Tee ist gutes Wasser.

Damit sich die feinen Aromen und der Geschmack des Tees perfekt entfalten kann, sollte gutes Teewasser weich und kalkarm sein und einen eher niedrigen ph-Wert aufweisen. Wegen der bundesweit sehr abweichenden Wasserhärte, empfiehlt sich bei der Verwendung von Leitungswasser die Verwendung einer Wasserfilterkartusche. Für optional aufbereitetes Teewasser ist im Lieferumfang des Temial-Startersets bereits eine BRITA INTENZA Filterkartusche zur Verwendung mit dem Temial-Teegerät enthalten.

Perfekte Teezubereitung mit dem Temial-System

Von einfacher Bedienung auf Knopfdruck bis zur individuellen Anpassung an den eigenen Geschmack: Das Temial-Teegerät bereitet losen Tee auf traditionelle Art zu und gibt dem Teeblättern dabei die Möglichkeit in der Aufgusskammer, ihren natürlichen Charakter voll zu entfalten. Für Tees aus dem Temial-Sortiment erkennt das Temial-Teegerät über den Temial-Code automatisch alle zur Zubereitung nötigen Parameter und schlägt die perfekte Aufgusstemperatur sowie die passende Ziehzeit vor. Bei Tees, die sich für mehrfaches Aufgießen eignen, werden die Zubereitungsparameter mit jedem weiteren Aufguss automatisch angepasst. Besonders feine Tees können durch die Aufweck-Funktion auf den eigentlichen Aufgussvorgang vorbereitet werden.

Fragen rund um Tee

Die größten Anbaugebiete für Tee

China

Als einzige Anbauregion der Welt produziert China hohe Qualitäten und Mengen aller Arten von Weißtee, Grüntee, Gelbtee, Oolong, Schwarztee und Pu-Erh. Die Provinz Zhejiang befindet sich im Südosten Chinas. Berühmt ist vor allem die Region um den Westsee, die seit 2011 auch als UNESCO-Welterbe gelistet ist. In Zhejiang wird hauptsächlich Grüntee produziert – so auch der legendäre aus der Stadt Longjing stammende und nach ihr benannte „Drachenbrunnentee“. Die Provinz Fujian im Südosten der Volksrepublik ist in Europa vor allem bekannt als Heimat des Weißtees bekannt – denn aus Fujian stammt der traditionelle Weißtee-Kultivar 'Da Bai‚ aus dem dort der beliebte „Bai Mu Dan“ hergestellt wird. Auch der bekannte Rauchtee „Lapsang Souchong“ und der feinen Schwarztee „Keemun“ stammen aus Fujian. Die Provinz Yunnan, im Südwesten der Volksrepublik China, kann man mit einigem Recht als Wiege der Teekultur bezeichnen. Seit über 1700 Jahren wird in Yunnan Tee angebaut. Zur Zeit der Tang-Dynastie gelangte das Wissen um seine wertvollen Eigenschaften auch in anderen Landesteile – und breitete sich über Handelwege schließlich in die ganze Welt aus. Aus der dort gelegenen Stadt Pu‘er stammt der gleichnamige, vor allem in China beliebte Pu-Erh-Tee.

Indien

Die hierzulande bekanntesten Tees aus Indien sind Darjeeling-Tees der ersten („First Flush“) und zweiten („Second Flush“) Ernteperiode sowie der kräftige Assam-Schwarztee. Darüber hinaus hat sich in den vergangenen Jahren auch eine Produktion von Grüntees, Weißtees und Oolongs zu entwickeln begonnen, die sich vielfach durch die weltweit zunehmende Beliebtheit der chinesischen „Originale“ erklären lässt. Der nordindische Distrikt Darjeeling ist die Heimat des bekannten Tees gleichen Namens – der eigentlich gar nicht aus Indien stammt. Denn hier, im Vorgebirge des südlichen Himalaya, wurden zur Zeit der britischen Kolonialzeit ursprünglich aus China eingeführte Teepflanzen im 19. Jahrhundert erstmals kultiviert. Im subtropischen Klima Darjeelings gedeihen seitdem auf etwa 2.000 Metern Höhe die feinen Teepflanzen, aus denen heute unter anderem auch die berühmten First-Flush-Tees mit ihrem floralen Charakter hergestellt werden.

Japan

Buddhistische Mönche brachten um das Jahr 800 die ersten Teesamen aus der chinesischen Provinz Zhejiang nach Japan. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich in Japan eine eigenständige Teekultur, die sich im Gegensatz zu China fast ausnahmslos um Grüntee dreht. Der bekannteste japanische Grüntee ist der Sencha. Als edelsten japanische Tees gilt seine beschattete Variante, der Gyokuro, sowie der zu Pulver gemahlene Matcha. Klassische Alltagstees mit weniger Koffein sind Bancha (in der Ernsteperiode nach Sencha geerntet), Kukicha (aus den Stängeln der Teepflanze) sowie Houjicha (braun gerösteter Tee). Eine Besonderheit stellt der Genmaicha dar, bei dem es sich um eine Mischung aus grünem Tee (Sencha oder Bancha) und geröstetem braunen Reis handelt. Zwar gab es historisch auch in Japan Schwarzteeanbau, dieser verschwand allerdings im Laufe des vergangenen Jahrhunderts vollständig und wird erst heute allmählich wiederentdeckt.

Nepal

Im Gegensatz zu Indien, das durch die britische Kolonialherrschaft zum Teeland wurde, ist die Teeindustrie in Nepal noch sehr jung. Obwohl es erste Teepflanzungen schon vor etwa 150 Jahren gab, wurde erst in den 1950er Jahren mit dem professionellen Teeanbau begonnen. An den Südhängen des Himalaya-Gebirges werden dort heute First- Second-Flush-Tees hergestellt, die den Vergleich mit qualitativ hochwertigen Tees aus Indien nicht scheuen brauchen. Auch feine Grüntees, Weißtees und Oolongs werden zunehmend in Nepal hergestellt.

Südafrika

Ausschließlich in den südafrikanischen Zedernbergen wächst der Rotbusch-Strauch, aus dessen Zweigen und Blättern der weltweit beliebte Roiboostee gewonnen wird – und dessen Anbau für die dort lebenden Bauern vielfach die einzige Einnahmequelle darstellt. Von den Staaten des afrikanischen Kontinents lassen sich in Südafrika die zahlreichsten Funde aus der frühesten Menscheitsgeschichte nachweisen. Aufgrund seiner archäologischen Bedeutung wird die Region heute daher auch als "Wiege der Menschheit" angesehen.

Korea

Tee gelangte vermutlich bereits spätestens um das Jahr 600 aus China nach Korea und erfreute sich seitdem einer steigenden Beliebtheit in Gesellschaft, Kunst und Kultur. Mit Aufkommen des Konfuzianismus verschwanden Teeanbau und Teekultur im 14. Jahrhundert jedoch fast vollständig. Erst seit dem 20. Jahrhundert erlebt der Teeanbau in Korea eine wahre Renaissance. In Südkorea wird neben grünem und schwarzem Tee auch eine besondere Art des Gelbtees produziert. Grüner Tee wird in Korea nach japanischer Art gedämpft, jedoch zusätzlich nach dem Trocknen der Blätter intensiv geröstet. Auch koreanischer Schwarztee zeichnet sich durch intensive Röstnoten aus, die ihn vom Schwarztee aus China oder Indien stark unterscheiden. Daneben werden in Südkorea auch zahlreiche Früchte-, Kräuter- und Getreidetees hergestellt: von getrockneten Birnen- und Quittenstückchen über Gerstentee bis hin zu zahlreichen Varianten an Chrysanthemenblütentee.

Fermentierung von Tees

Die Oxidation von Tees

Werden die Teeblätter vor oder unmittelbar nach dem Rollen nicht erhitzt, dann reagieren die Inhaltstoffe des Teeblatts mit dem Sauerstoff der Umgebungsluft. Durch diesen Vorgang, der fachsprachlich als Oxidation bezeichnet wird, verändern sich die Inhaltstoffe des Teeblatts und werden nach und nach braun – vergleichbar mit einem Stück Obst, dass an beschädigten Stellen dunkel wird. Die Oxidation vom frisch gerollten Teeblatt zum Schwarztee dauert ca. zwei bis drei Stunden. Wird die Oxidation in der Zwischenzeit durch Erhitzen unterbrochen, entsteht statt Schwarztee der mehr oder weniger „halboxidierter“ Oolong. Die für den Oxidationsvorgang oft fälschlicherweise verwendete Bezeichnung „Fermentation“ trifft nur bei Pu-Erh-Tee auf: Dieser unterscheidet sich von den anderen Tees durch seine spezielle Verarbeitung, bei der ein Reifungsprozess unter Einfluss von Bakterien und Pilzen stattfindet.

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